Keiler – Grünschnäbel 21.11.2017

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  • 5. Dezember 2017
GruenschnaebelNov17

Am 21.11.2017 um 20.30 h kam es beim UHC zum Spitzenspiel der Sixpack Liga Gruppe Platin zwischen den Grünschnäbeln und den Keilern. Es war bitterkalt und regnete. Aber jeder Spieler war so heiß auf das Spiel und so voller Leidenschaft, dass niemand sich um das Wetter scherte.
Die Keiler, gecoacht von Hillu, traten in Top-Besetzung mit 15 Mann an. Jeder Keiler hatte sich gewissenhaft vorbereitet. Schulli hatte eine ganze Woche lang keinen Sex gehabt, damit die Beine nicht schlapp machten. Peter nahm seine alten Glücksbringer-Lederhandschuhe mit, die vom Format her eher an die Ausrüstung eines vorarlberger Tierarztes erinnerten. Als Frank hörte, dass bei den Grünschnäbeln Damen mitspielten, setzte er sich seine Superman-Mütze auf, um gleich klar zu machen, wer ein geiler Keiler ist. Julian hatte 6 Wochen Trainingslager in Florida eingelegt und lief frisch gestärkt auf.
Da klar war, dass die Grünschnäbel laufstark und stark am Ball sind, setzen die Keiler von Beginn an auf ein starkes Pressing. Einen frühen Angriff der Grünschnäbel stoppte Schulli, der mit flinken Beinen aus dem Tor stürmte und mit vollem Körpereinsatz außerhalb des Schusskreises den Ball abwehrte.
Beide Teams boten eine sehr kontrollierte Leistung. In den ersten 15 Minuten hatte die Heimmannschaft den höheren Spielanteil. Immer wieder wurde das Spiel der Keiler sauber über Arne, den Turm, mit präzisen Pässen nach vorne aufgebaut.
Als die Keiler dann etwas ungenau und passiv wurden, nahm Hillu in der 21. Minute eine Auszeit und brachte ihre Männer wieder auf Spur. Doch zunächst zeigten die Grünschnäbel eine stärkere Präsenz auf dem Rasen.
Dann in der 25. Spielminuten griffen die Keiler an, und Olly brachte mit einem unnachahmlichen Pass Frank in Position, der den Ball in das Tor bugsierte. Dieses 1:0 war hoch verdient.
Noch vom Torrausch beseelt entglitt den Keilern im Mittelfeld der Ball. Die Grünschnäbel ergriffen die Chance stürmten auf das Tor der Keiler und überwanden dort Schulli, der keine Chance hatte. Es stand 1:1.
Dies entmutigte die Keiler nicht. Stattdessen griffen die Keiler mit Nachdruck an und das 2:1 lag in der Luft.
Kurz vor der Pause kamen die Grünschnäbel dann noch einmal gefährlich vor das Tor, aber Schulli mit den flinken Beinen wehrte den Ball mit einer Glanzparade ab.
So gingen die Teams mit einem 1:1 in die Pause.
Nach dem Wiederanpfiff stürmten die Keiler wieder drauf los. Sie zeigten eine starke Präsenz in der gegnerischen Hälfte. Ein herrlicher Angriff, eingeleitet durch einen Alleingang von Andrew, hätte zum 2:1 führen müssen, aber leider war die Abwehr der Grünschnäbel zur Stelle.
In der 42. Minute hatten die Keiler eine kurze Ecke. Der Ball verfehlte nur um Haaresbreite das Tor. Gleich im Anschluss griffen die Grünschnäbel an. Mit einem technisch starken Spielzug brachten die Grünschnäbel ihren Stürmer in Position, der aus kurzer Distanz technisch perfekt den Ball zum 1:2 an Schulli vorbei in das Tor beförderte.
Der Spielaufbau der Keiler war etwas durcheinander geraten. Die Grünschnäbel kamen in der 47. Minuten wieder zu einem gefährlichen Angriff, den Schulli bravurös abwehrte.
In der 49. Minute streckte Jürgen mit seinem Kiefer einen auf ihn ungebremst zustürmenden Grünschnabel nieder. Wenn der Grünschnabel dachte, Jürgen würde Platz machen, hatte er sich getäuscht.
Die Keiler fanden dann zurück zu ihrem konzentrierten Spiel. In der 53. Minute erkämpfte sich Andrew vor der Torauslinie den Ball und spielte ihn vor das Tor, wo Frank zur Stelle war und im Fallen den Ball in das Netz schoss. 2:2!
Die Grünschnäbel erhöhten den Druck, aber die Keiler hielten dagegen. Bei einem weiteren Angriff der Grünschnäbel in der 55. Minute räumte Schulli vor seinem Kasten einen Grünschnabel ab, ohne ihn zu foulen. Der Konter hätte beinahe zum 3:2 durch Andrew geführt.
Bis zuletzt kämpften beiden Mannschaften beherzt. Die Stimmung im Team brachte eine Szene kurz vor Ende des Spiels gut zum Ausdruck: Claas stand am Spielfeldrand und streichelte zärtlich das Keiler-Logo auf seiner linken Brust. Auch er wusste, dass er heute ein tolles Spiel der Keiler gesehen hatte, das von Kampf- und Teamgeist geprägt war. Die technisch und konditionell starken Gegner hatten den Keilern alles abverlangt. Das Spiel war einer Spitzenbegegnung würdig.

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