13.11.2012 – Partisan – Keiler 6:2 (4:0) – Sixpack

Die Geschichte ist kurz erzählt: Die Wetterbedingungen hätten nicht besser sein können für einen 13. November – fast schon ein lauer trockener Abend mit hellem Mond und Sternenhimmel. Im idylischen Wald von Heimfeld kurz vor der Lüneburger Heide spielten uns die Partisanen gleich in den ersten Minuten nach allen Regeln der Kunst aus und erzielten in den ersten 10 Minuten gleich 2 sehr schöne Tore. Bis zur ersten Pause kamen wir leider nicht wirklich zu unserem Spiel und lagen 4 Tore im Rückstand.

Die Pause brachte nicht die Wende in unser Spiel aber dafür den Kampfgeist wieder zurück in die Mannschaft. In der 45. Minute leitete Peter mit einer Hundekurvenflanke von rechts die Kugel auf Fabian, der sie künstlerisch ins Tor zu zirkeln versuchte. Doch leider konnte der Torwart mit letzter Mühe den Ball noch kurz Abwehren. Zum Glück stand Julian am Schusskreis genau richtig, er eroberte den Ball und schlenzte ihn unhaltbar am Torwart vorbei in die rechte obere Ecke. Wow! Da staunten auch die Partisanen, die erstmals in der Sixpack Liga das Gefühl eines Gegentores erleben durften!
Nach gefühlten 5 Minuten schafften die Partisanen den Ausgleich zum 1:1 der 2. Halbzeit. Unser Spiel wurde deutlich besser und unsere sagenhafte Ausdauer belohnte uns in der 55. Minute mit einer neuerlichen Torszene. Zweimal wehrte der Torwart Schlenzversuche von Jens ab, doch den dritten setzte er zielgenau und elegant direkt unter die Latte über den geschlagenen Torwart und am letzten Verteidiger vorbei: Jens’ erstes Tor in der Sixpack Liga! Die erneute Halbzeitführung war verdient und ärgerte den Partisanen-Goalie dermaßen, dass selbst seine Leute Angst vor ihm bekamen. Sie flüchteten in unsere Hälfte und glichen erneut aus.
Die Details zur 3. Halbzeit sind nicht so relevant: Essen war super lecker (Wildgulasch) und die kurzen Biere frisch. Wir sind überzeugt, dass wir den Tie-Break für uns entschieden haben.
Endergebnis: 4:0, 2:2, 12:14

4.6.2012 – Momem – Keiler 1:1 (0:0) :-)

11 Spieler müssen es sein – und das scheint den Keilern für ein ordentliches Spiel auszureichen (mit der freundlichen und soliden Unterstützung durch Arne im Tor).

Das Spiel begann an diesem Montagabend bei Nieselregen und zu niedrigen Juni-Temperaturen bei den Momen bei TTK. Unser geliebter Trainer hat uns wieder einmal optimal auf den Momen-Sägezahnblock eingestellt. Das ist die Spielaufstellung der Momen: 3 Viererketten, die sich bei Spielverlagerungen schnell seitlich verschieben.

In der ersten Hälfte haben wir aus der grundsoliden Verteidigung zeitweise das Spiel deutlich dominiert und hatten uns 5-6 Spielsituationen im Schusskreis der Momen erspielt, dazu auch noch 3 Ecken, die wir leider wieder nicht nutzen konnten. Einmal erkämpfte Reinhard sich den abgewehrten Ball und zirkelte ihn von links an der Grundlinie entlang, so dass auch der Torwart überspielt wurde. Leider verfehlte Peter den hoppelnden Querball und er ging rechts am Tor vorbei.

Die Pause kam dann mitten in unsere Phase der Spielüberlegenheit hinein.

In der zweiten Hälfte waren die Momen präsenter auf dem Feld und kamen neu sortiert aus der Pause zurück. Und es kam wie es kommen musste: sie erzielten ein Tor in der 45. Minute durch einen steilen Pass in den Schusskreis, der von einem Momen noch leicht abgefälscht wurde und für unseren Torwart Arne unhaltbar hinter der Linie landete. Das hatten wir so nicht verdient! Unser Spiel wurde unkontrollierter. Auch wenn unsere grundsolide Verteidigung um Arne, Jens, Christian und Volker einiges abfischten und die gegnerischen Stürmer beim Spielaufbau austanzten – Volker zeigte sein wahres Können – und unser Vorderfeld mit Conny, Julian, Reinhard, Fabian, Roman und Peter tapfer kämpften, wir fanden einfach nicht in unsere Spielstruktur zurück. Und zu Recht gefiel das Spiel unserem geliebten Trainer überhaupt nicht. Es hätte beinahe noch schlimmer kommen können, als die Momem sogar noch eine Ecke bekamen.

Gegen jede Keiler-Sitte hatten wir uns schon fast mit der Niederlage abgefunden – im Spiel war einfach der Wurm drin.

Doch dann kam die 68. Minute: aus einem gut angelegten Konter heraus, der über den unermüdlichen Julian bei Fabian landete, überrannten wir die Momen. Und wie wir das mindestens 100 mal eingeübte hatten: Fabian spielten den Steilpass knapp über der Mittellinie in die Nahstelle vorbei an zwei Momen und schickte Peter in Richtung Momen-Tor, der gejagt vom Gegner den Ball in den Schusskreis führte und aus halbrechter Position den herausfliegenden Torwart überhebt, so dass der Ball links unten im Tor landet. Erlösung!

Das 1:1 war mehr als wohl verdient, das anschließende Bier und die leckeren Wraps rundeten einen schönen Wochenstart ab. Danke an die freundlichen Gastgeber!

15.5.2012 – Keiler – Schlossgeister 2:2! (1:2)

Mit der optimierten Mannschaftsstärke von exakt 10 Spielern und 1 Torwart haben wir uns gegen die gefühlte 18 Mann starke Truppe aus Ahrensburg aufgestellt. Unser Top-Trainer hat uns gut eingestellt und auf das schnelle Spiel der Gegner vorbereitet. Allerdings lagen wir nach weniger als 5 Minuten nach einem schönen Stecher der Schlossgeister 0:1 zurück. Nach weiteren 10 Minuten stand es bereits 0:2. Nach einer Schulliabwehr im liegen war selbst er gegen den anschließenden Lupfer ins Netz machtlos. Unsere Hoffnungen auf ein siegreiches Spiel waren damit verflogen.

Aber siehe da: Fabian führte einen Konter und schickte Peter mit einem genialen Steilpass durch zwei Geister hindurch in den Schusskreis. Der herausstürmende Keeper hatte gegen den Heber das Nachsehen und es stand nach bereits 20 gespielten Minuten unverhofft 1:2. Die Halbzeitpause kam gerade noch rechtzeitig, als die Schlossgeister noch die eine oder andere Chance nicht verwandelten und 2-3 Ecken nicht nutzen konnten. Carstens messerscharfe Spielanalyse und Motivationsrede baute uns für die zweite Hälfte auf.

Auch in der zweite Halbzeit hatten die Schlossgeister mehr Spielanteile und kontrollierten die Spielsituationen. Mehrere Torschüsse und Ecken verfehlten das Tor nur knapp. Schulli hielt, was nur ging, Arne klärte auf der Linie und unsere Verteidigung war ein wackelndes aber umso effektiveres Bollwerk. Unsere handvoll Konteransätze reichten jedoch nicht für die Entlastung und über die Mittellinie schafften wir es kaum. In den letzten 15 Minuten wurde das Spiel auch unnötig hektisch, mit der Konsequenz, dass Peter eine grüne Karte erhielt und für 2 min. vom Platz musste. Die Atempause war wohl hilfreich.

Ein neuerlicher genialer Konter in der 60 Minute über Reinhard und Julian brachte uns wieder in den Schusskreis der Schlossgeister. Als Fabian den Ball in seiner einzigartigen Spielweise herumzirkeln wollte, wurde er vom Torwart niedergemäht. Der Schiedsrichter entschied sofort auf 7 Meter. Den ersten erfolgreichen Versuch von unserem Meisterschützen und geliebten Oberkeiler erklärte der Schiedsichter für ungültig, weil noch ein Schlossgeist innerhalb der Viertellinie stand. Den zweiten noch besseren Versuch verwandelte Reinhard unnachahmlich im Netz. Es blieben noch 2 Minuten zu spielen und wir hielten dan Ball gut in unseren Reihen. Das Endergebnis von 2:2 (1:2) war spielerisch sicherlich nicht verdient, aber gut und hart erkämpft.

Das Unentschieden fühlte sich für uns wie ein Sieg an und so schmeckte auch das Bier in der dritten Halbzeit gemeinsam mit den Gästen wunderbar.

Torschützen Keiler:
– Peter (20 min.)
– Reinhard (60 min. – 7 Meter)

Stieg Larsson: Verblendung

Titel: Verblendung
Kategorie: Kriminalroman
erschienen: Heyne, 704 Seiten

Inhalt: Der schwedische Journalist Mikael Blomkvist wird von einem Gericht wegen Verleumdnung und falscher Sachverhaltsdarstellung verurteilt. Um die Glaubwürdigkeit seiner Zeitschrift nicht noch mehr zu schädigen, zieht er sich aus der Redaktion zurück. Da kommt das Angebot des über 80-jähren Großindustriellen Henrik Vanger gelegen, für ihn die Familienchronik zusammenzufassen und seine Biographie zu schreiben. Der Hintergedanke des alten Vangers ist es jedoch, dass Blomkvist einen mysteriösen Mordfall, der vor gut 40 Jahren die Familie erschüttert hat, aufklären oder zumindest aufarbeiten soll.

Die Geschichte ist sehr kurzweilig geschrieben, packend erzähl und hält einige Überraschungen bereit. Bei der Geschichte handelt es sich um den ersten Teil der Trilogie mit den Titeln:
1. Verblendung (blau)
2. Verdammnis (gelb)
3. Vergebung (rot)
Ein Freund empfahl mir gleich alle 3 Bände der Trilogie mit in den Urlaub zu nehmen. Ich habe nicht auf ihn gehört und nur die ersten beiden mitgenommen – ein Fehler. Andererseits habe ich jetzt wieder Zeit mit der Familie zu reden 🙂

Also, gute lockere Unterhaltung ohne weitere Ansprüche, auch wenn die Hintergrundthemen im Roman teilweise ernsten Charakter haben.
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Freundschaftsspiel gegen die Malteser

5.4.2009 – Am Wesselblek: Von dem Spiel wird in Erinnerung bleiben, dass es an einem wunderschönen Sonntagvormittag bei Sonne und angenehmen Temperaturen stattgefunden hat. Unser erstes Spiel nach der langen Wintersaison war jedoch alles andere als wunderschön. Kurz vor der Halbzeitpause gingen wir durch ein Solo von Burkhard mit 1:0 in Führung.

Zur Halbzeit wechselte auch der Schiedsrichter, was dem Spielverlauf dienlich war.Nach der Pause legten die Malteser nach und überrannten unser Mittelfeld. Dem Ausgleich folgte unser 2:1 ebenfalls durch Burkhard. Uns fehlten die Koordination und die Kondition, so dass die Malteser noch einmal ausgleichen konnten. Nach einer abgewehrten Strafecke gegen uns schaffte Burkhard nach einem schnellen Konter den Hattrick und das glückliche Endergebnis mit 3:2. Die 3. Halbzeit ging dann eindeutig an uns.

Fazit:
1) Vor dem Spiel besser einspielen – könnte helfen
2) Üben, üben, üben, …
3) … und am Schluss siegen die Keiler 🙂

Statistik:
Spielbeginn: 11:00
Ergebnis: 3:2 für die Keiler
Torschütze: 3 x Burkhard